đź§ź Durchgespielt: The Last of Us Teil I (PS5)


đź§  Erwartung vs. Erlebnis

Schande über mein Haupt: The Last of Us habe ich tatsächlich erst jetzt selbst gespielt – obwohl ich Part II bereits kannte. Die Story, das Ende, die Konsequenzen: all das war mir bewusst.

Und trotzdem ist es etwas völlig anderes, dieses Spiel selbst zu erleben, statt nur darüber zu wissen.

Denn The Last of Us lebt nicht davon, was passiert – sondern davon, wie es sich anfühlt, dabei zu sein.

❤️ Story & Emotionen

Es ist eines der emotionsreichsten Spiele, die ich kenne.

Man fiebert mit, leidet mit, wächst mit den Figuren – vor allem mit Ellie. Nach all den Stunden an ihrer Seite ist es unmöglich, das Finale nüchtern zu betrachten.

Ja, man kann die Entscheidung am Ende nicht beeinflussen.

Und ja, sie ist moralisch hochproblematisch.

Aber ganz ehrlich: Ich hätte genauso gehandelt wie Joel.

Wer das Ende kennt, weiß, welchen Schmetterlingseffekt diese Entscheidung für Part II hat. Genau das macht sie so stark. Ich bin innerlich zerrissen – und genau deshalb funktioniert sie so gut. Man versteht sie. Nicht rational, sondern emotional.


đź§ź Gameplay & Horror

Offiziell ist The Last of Us Part I ein Survival-Horror-Game – aber für mich hielt sich der Horror in diesem Teil überraschend zurück.

Part II war in dieser Hinsicht deutlich intensiver.

Ich persönlich schaue lieber Horrorfilme, als Horrorspiele zu spielen, weil man beim Spielen so viel tiefer im Charakter steckt und alles stärker mitnimmt. Umso beeindruckender ist es, dass The Last of Us trotz dieser Nähe nie „zu viel“ wird.

Die Balance aus Spannung, Ressourcenmanagement und Story funktioniert einfach hervorragend.


đź§© DLC: 

Left Behind

Das DLC Left Behind habe ich ebenfalls gespielt – und es lohnt sich absolut.

Man erlebt Ellie in der Zeit, in der Joel verletzt ist:

  • ihren Versuch, Medizin zu organisieren
  • ihre Verletzlichkeit
  • und gleichzeitig RĂĽckblicke, die Ellies Vergangenheit greifbarer machen

Gerade diese Mischung aus Gegenwart und Erinnerung gibt Ellie noch einmal mehr Tiefe. Kein Pflicht-DLC, sondern ein echter Mehrwert fĂĽr die Geschichte.


🌟 Fazit

The Last of Us Part I ist eines dieser Spiele, die man gespielt haben muss – selbst dann (oder gerade dann), wenn man die Geschichte schon kennt.

Es ist:

  • emotional ĂĽberwältigend
  • erzählerisch meisterhaft
  • und völlig zurecht ein Klassiker mit riesiger Fanbase

Auch beim ersten eigenen Durchlauf, obwohl mir alles bekannt war, hat es mich komplett abgeholt. Ein grandioses Erlebnis – und ein würdiger Eintrag in meine „Durchgespielt“-Liste.


Spielzeit: ca. 22 Stunden

Fortschritt: 100 %

Plattform: PlayStation 5

Inklusive: Left Behind DLC

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