🤖 Durchgespielt: Astro Bot
🌌 Erwartung vs. Realität
Astro Bot ist der vollwertige Nachfolger von Astro’s Playroom, das ja bereits vorinstalliert auf der PS5 war – und genau dieses hatte mich damals schon komplett abgeholt. Ich wusste also ziemlich genau, was mich erwartet: präzises Platforming, viel Charme und eine riesige Liebeserklärung an die PlayStation-Geschichte.
Trotzdem hat es Astro Bot geschafft, diese Erwartungen nicht nur zu erfĂĽllen, sondern stellenweise sogar zu ĂĽbertreffen.
🎮 Gameplay & Herausforderung
Im Kern bleibt das Spiel ein klassisches Jump’n’Run, und genau das ist auch seine größte Stärke. Die Steuerung fühlt sich unglaublich präzise an, die Level sind kreativ aufgebaut und führen immer wieder neue Ideen ein, ohne sich jemals überladen anzufühlen.
Allerdings:
Nicht jedes Level ist „nur“ entspanntes Herumhüpfen. Es gab definitiv Abschnitte – vor allem im letzten Level des letzten DLCs – die mich mehr als einmal an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Viele Versuche, viele Neustarts, aber genau das machte den Erfolg am Ende umso befriedigender. Frustrierend? Ja. Unfair? Nein. Es blieb immer dieses Gefühl: „Ich schaffe das – ich muss nur besser werden.“
đź§ Charme, Humor & Fanservice
Was Astro Bot für mich besonders macht, ist dieser unvergleichliche Charme. Die Bots, die man im Laufe des Spiels rettet, verkleiden sich als ikonische Figuren aus der Videospielgeschichte – und das sorgt ständig für kleine Nostalgie-Momente.
Mit dabei sind unter anderem:
- Kratos (God of War)
- Nathan Drake (Uncharted)
- Spyro
- Crash Bandicoot
- Spider-Man – sogar Miles Morales
Diese Referenzen wirken nie aufgesetzt, sondern sind liebevoll eingebaut und fühlen sich wie kleine Belohnungen an, während man die Bots nach und nach rettet.
đź’ Gesamtfazit
Astro Bot ist kein lautes, kein episches Spiel – sondern ein durchweg schönes. Es macht Spaß, es fordert heraus, es bringt einen zum Schmunzeln und erinnert einen daran, warum Jump’n’Run-Spiele zeitlos sind.
Auch wenn mich manche Level ordentlich Nerven gekostet haben, hatte ich nie das BedĂĽrfnis aufzugeben. Im Gegenteil: Ich wollte alles sehen, alles schaffen und am Ende wirklich 100 % stehen haben.
Ein Spiel, das man nicht einfach nur „durchspielt“, sondern genießt.
Empfehlung:
Für alle, die Platformer lieben – und für jeden, der eine Schwäche für PlayStation-Nostalgie hat, sowieso ein Muss 🤍
Spielzeit: ca. 30 Stunden
Fortschritt: 100 % inkl. aller DLCs
Genre: Jump’n’Run / Platformer
Plattform: PlayStation 5